Als alte Seefahrerstadt hatte Kapstadt - trotz der strengen calvinistischen Moral - stets ein reges Nachtleben. Es konzentrierte sich lange Zeit auf die Long Street in der Innenstadt und die Main Road in Sea Point.
Mit dem kometenhaften Ansteigen der Besucherzahlen nach dem Ende der Apartheid erlebte auch die Unterhaltungsindustrie einen Boom. Neue Pubs, Musik-Kneipen, Diskotheken und Nachtclubs schossen wie Pilze aus dem Boden. Auch die Entwicklung der Waterfront förderte diese Entwicklung.
Als größter Nachtclub in Afrika entstand Anfang der 90er Jahre das Dockside, gleich neben dem Fun Park Ratanga Junction in Milnerton gelegen. Das tempelartig wirkende Etablissement beherbergt neben einer gigantischen Diskothek für bis zu 5000 Leute auch Bars, Restaurants und Konferenzräume. Hier gibt es auch Live-Musik und große Themen-Parties. Die Light- und Sound-Technik ist vom Feinsten. Und mit dem hydraulischen Lift können sogar Autos auf die Bühne gehievt werden.
Auch die Schwulen- und Lesben-Szene ist in Kapstadt gut etabliert. Das Tourismus Amt hält eigens eine Broschüre, die "Pink Map", bereit, in der man Genaueres über die Szene Lokale und wo sie liegen erfährt. Viele befinden sich im restaurierten De Waterkant Viertel zwischen Innenstadt und Green Point.
Konkrete Informationen und Adressen von Discos und Clubs finden Sie auf der blauen INFO Seite.
Links u. oben: Dockside. Rechts: Bossa Nova.
Kapstadt ist heute eine "Fun City" mit zahlreichen Discos, Tanzlokalen, Livemusik Etablissements und Clubs überall in der Stadt. Und irgendwo in der Stadt gibt es immer ein großes "Event", eine Riesenparty unter einem bestimmten Motto. In der Cape Times Zeitung kann man sich freitags informieren, was am Wochenende läuft.