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Tierkrankheiten und andere Katastrophen brachten in den Folgejahren Rückschläge. 1986 richtete ein Hagelsturm grosse Schäden an. Einige Tiere erfroren. Im Sommer 1990 wütete ein Buschfeuer auf De Wildt. Ein trächtiges Gepard Weibchen sowie etliche andere Tiere verbrannten, weitere Geparde erlitten erhebliche Brandverletzungen. Durch Spendenaufrufe in der Presse und den unerschütterlichen Pioniergeist von Ann van Dyk konnte das Cheetah Zentrum jedoch schon bald seine Arbeit wieder aufnehmen.
Seit Bestehen des Zentrums konnten mehr als 500 Geparde - darunter auch viele Königsgeparde - auf De Wildt gezüchtet und an Wildreservate in Südafrika und anderen Ländern weitergegeben werden. Wie sich gezeigt hatte, verlieren die Tiere durch die Aufzucht in Gefangenschaft nicht ihren Jagdinstinkt und passen sich relativ rasch wieder an ihre natürliche Umgebung an.
Auf Grund der engagierten Arbeit von De Wildt konnte der Gepard 1986 von der Liste der bedrohten Tierarten in Südafrika gestrichen werden.

De Wildt ist ein gemeinnütziges, nicht Profit-orientiertes Institut. Es wird zum Teil durch Sponsoren und aus Spendenmitteln finanziert, zum anderen Teil aus Tourismus Einnahmen. Das Zentrum hat auch eine hervorragende Website.
De Wildt Cheetah Centre
PO Box 16, De Wildt 0251, Südafrika
Tel/Fax: +27 12 504 1921
Email: cheetah@dewildt.org.za
Website: http://www.dewildt.org.za
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De Wildt Gepard Aufzuchtstation
North-West Provinz
Am Fuss des Magaliesberg liegt - in der Nähe des Hartbeespoort Dam - das renommierte De Wildt Cheetah Research Centre, eine Forschungs- und Aufzuchtstation für Geparde, Wildhunde und andere gefährdete Tierarten. Das Zentrum wurde 1971 in privater Initiative von der Tierschützerin Ann van Dyk auf ihrer 65 Hektar grossen Farm errichtet. Die Population der Geparde (Acinonyx jubatus) im südlichen Afrika wurde damals auf lediglich noch 700 Tiere geschätzt, und es war bis dahin noch niemandem gelungen, Geparde in Gefangenschaft zu züchten.

Nach intensiven Forschungen unter Mitwirkung namhafter Zoologen und Zoodirektoren sowie nach zahlreichen Totgeburten gab es im März 1975 den Durchbruch. Fünf Gepard Junge wurden auf De Wildt geboren und erfolgreich aufgezogen. 1981 konnte man die erste Geburt eines Königsgepards melden, der sich durch dunkle Streifen auf dem Rücken von seinen normalen Artgenossen unterscheidet. Königsgeparde wurden bis dahin als eigene Art angesehen. Mit der Geburt auf De Wildt wurde klar, dass diese Annahme falsch war und die Streifen lediglich ein abnormes Erscheinungsbild darstellen.

Fotos: De Wildt Cheetah Research Centre.
Oben re: Ann van Dyk mit einem ihrer Geparde.
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