Die Wildreservate Hluhluwe und Umfolozi und wurden schon 1895 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehören damit zu den ältesten Wildparks in Afrika. Der nördliche Teil heisst Hluhluwe und der südliche Umfolozi (auch "Imfolozi" genannt). Beide Gebiete sind durch eine Strasse verbunden, so dass sich der Besucher faktisch in einem abgeschlossenen, 96000 Hektar grossen Wildreservat bewegt.
Der Umfolozi Park wurde bekannt durch seine Erfolge bei der Bestandsvermehrung des Breitmaul-Nashorns, von denen es zu Beginn des 20ten Jahrhunderts nur noch 20 Exemplare gab. Heute leben wieder mehr als 10000 Exemplare in den Wildschutzgebieten Afrikas, was im wesentlichen auf die Zuchterfolge der Umfolozi-Wildhüter zurückzuführen ist.
Die sanft gewellte Hügellandschaft des Wildparks repräsentiert ein Stück ursprüngliche afrikanische Savanne. Neben den "Big Five" - Nashörner, Elefanten, Löwen, Büffel und Leoparden - kann der Besucher Giraffen, Zebras, Impalas, Gnus, Hyänen, Wildhunde, Flusspferde, Krokodile sowie eine Vielzahl anderer Wildtiere beobachten.
Eine Teerstrasse sowie ein Netz gut befestigter Sandstrassen führt durch das Gelände, und man kann den Park auf eigene Faust im Auto erkunden. Ausserdem haben die Besucher die Möglichkeit, unter der Aufsicht erfahrener Ranger an Wanderungen durch die Wildnis teilzunehmen. Ansonsten darf man im Park das Auto verständlicherweise nicht verlassen. Einzige Ausnahme sind die - schön gelegenen - Rastplätze, die allerdings ebenfalls nur unter grösster Vorsicht in Anspruch genommen werden sollten.
Der Park verfügt über zwei Restcamps. Das Hilltop Camp liegt im Hluhluwe Teil und bietet ein Restaurant mit wundervollem Ausblick sowie Chalet und Lodge Unterkünfte. Das Mpila Camp liegt im Umfolozi Teil des Parks und bietet etwas einfachere Chalets.
Links oben: Fahrt durch das Umfolozi Game Reserve. Links unten: Löwe an Akazienbaum Rechts: Breitmaulnashörner.