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Im Grenzgebiet am Fischflusses war es weiterhin zu ständigen Auseinandersetzungen mit den Xhosa gekommen, und die Zentralregierung in Kapstadt war nicht willens und fähig, die Buren im Kampf gegen die Xhosa militärisch wirksam zu unterstützen. Gleichzeitig wurden sie daran gehindert, eine Schutztruppe für die Selbstverteidigung aufzubauen. Ganz besonders unverständlich für die konservativen Burengemeinden aber war die Haltung der britischen Kolonialregierung gegenüber den schwarzen Einwohnern der Kolonie, die auf den meisten weissen Farmen als Sklaven gehalten wurden. Ab 1833 wurde der Sklavenhandel insgesamt verboten und die weissen Herren durch den "Emancipation Act" aufgefordert, ihre Sklaven - gegen Zahlung einer geringen Entschädigung durch den Staat - freizulassen. Die Voortrekker waren der Meinung, dass diese britische Politik ihre alte, auf Rassentrennung beruhende Sozialordnung zerstöre und die weisse Vorherrschaft, die sie als von Gott gewollt ansahen, unterliefe. (Klicken Sie bitte auf Weiter)
Oben: Die Furt, Zeichnung (Cape Archives)
Links: Überfall, Zeichnung (Cape Archives, Kolorierung KGH)
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Der Grosse Trek
in Südafrika
Die geschichtlichen Ereignisse im Südafrika des 19. Jahrhunderts sind durch den "Groot Trek" geprägt. Mehr als 10.000 Buren, die sogenannten "Voortrekker" verliessen ab 1835 mit ihren Familien die Kapkolonie und zogen nach Norden und Nordosten. Gründe für diesen Massenexodus waren ökonomische Probleme der Siedler, Bedrohung durch das Xhosa Volk, das jenseits des Fish Rivers siedelte, und vor allem die Unzufriedenheit mit der englischen Kolonialmacht, die keinen ausreichenden Schutz gewähren konnte, die zudem den Sklavenhandel verboten hatte und die Gleichstellung von Weissen und Nicht-Weissen forderte.

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