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Der Anteil des Agrarbereichs am Bruttoinlandsprodukt ist leicht rückläufig und betrug 1996 rund 30 Milliarden Rand (4,4%). Insgesamt ist Südafrikas Landwirtschaft gut entwickelt, und das Land kann sich mit vielen Produkten, zum Beispiel Wein, Obst, Gemüse oder Zucker, erfolgreich am Weltmarkt behaupten. Rund eine Million Menschen finden in der Landwirtschaft Arbeit und Brot.

Oben rechts: Weinbauer in den Kap Winelands. Unten rechts: Rooibos Ernte - Dieser Gesundheitstee wächst nur in Südafrika und ist ein Exportschlager. Left: Bananenplantage in KwaZulu-Natal.
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Landwirtschaft in Südafrika
Südafrika ist ein wasserarmes Land. Nur 11,4 % der Fläche Südafrikas sind für intensiven Regenfeldbau geeignet. Rund zwei Drittel der Fläche gelten als arid oder semi-arid. Regenfälle sind zudem unzuverlässig, und immer wieder gibt es anhaltende Dürreperioden oder aber verheerende Überschwemmungen. Die Bewässerungswirtschaft hat darum grosse Bedeutung, und viele Produkte, wie Wein, Obst, Zitrusfrüchte und Gemüse, werden "under irrigation" angebaut.
Auch die Fleischproduktion ist auf die klimatischen Bedingungen in Südafrika angepasst. In den endlosen Trockengebieten der Karoo dominiert die extensive Weidewirtschaft (Naturweide). Im Nordwesten beschränkt man sich dabei auf Ziegen und Schafe, in den niederschlags-reicheren Gebieten werden Rinder gezüchtet. Im Küstenbereich und um die Ballungsgebiete findet man auch Milchwirtschaft.
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