Besonders erfolgreich ist die Autoindustrie. 2006 wurden mehr als eine halbe Million Fahrzeuge in Südafrika produziert und zum grossen Teil exportiert. Für 2007 wird nochmals eine signifikante Steigerung der Exportzahlen erwartet. Auch die Binnennachfrage nach Neuwagen ist - trotz saftiger Preise - ungebrochen.
Südafrikas Einfuhren bestehen im wesentlichen aus Investitionsgütern, Vorerzeugnissen, Maschinen elektrotechnischen Erzeugnissen, Fahrzeugen, chemischen Produkten und diversen Fertigwaren. Die wichtigsten Handelspartner Südafrikas sind Deutschland, die USA, Großbritannien, Japan und Italien.
Insgesamt ist die Handelsbilanz positiv, das Exportvolumen grösser als das Importvolumen, und Südafrikas Reserve Bank kann über beträchtliche Devisenreserven verfügen.
Mit rund 7 Millionen Besuchern pro Jahr trägt auch der Tourismus nicht unerheblich zum Devisenaufkommen bei. Die Regierung fördert diesen Sektor stark, da er sehr Arbeitsplätze-intensiv ist (8 Touristen bedeuten einen neuen Arbeitsplatz). Rund 1,1 Millionen Menschen sind im Bereich Tourismus beschäftigt.
Arbeitslosigkeit und Armut weiter Teile der Bevölkerung sind die Sorgenkinder der südafrikanischen Wirtschaft, die nach wie vor mit einer Arbeitslosenquote von fast 40% konfrontiert ist.