Der Wasserreichtum im Caprivi sorgt für einen grossen Wildbestand. Besonders zahlreich sind die Elefanten, wenngleich man sie in der dichten Vegetation nicht immer zu Gesicht bekommt. In mehreren Reservaten (Mahango, Mudumu, Lizauli, Mamili) wird das Wild geschützt. Es gibt jedoch keine Grenzzäune, so dass die Tiere relativ ungehindert in die Nachbarländer Botswana und Zambia ziehen können. Für Tierbeobachtung exzellent ist der im Süden angrenzende Chobe Nationalpark in Botswana.
Oben: Sonnenuntergang über dem Zambesi River in Katima Mulilo. Darunter: Büffel im Chobe Nationalpark, Botswana. Links: Dorf im Caprivi Zipfel.
Caprivi
Namibia
Der Caprivi Zipfel oder "Caprivi Strip" ist ein schmaler Landstreifen im äussersten Nordosten Namibias, rund 400 Kilometer lang. Die einstmals schwierige und während der Regenzeit oft kaum befahrbare Wellblechpiste durch den Caprivi wurde durch eine geteerte Schnellstrasse (B8) ersetzt, so dass man auch die Victoria Fälle in Zimbabwe (siehe Caprivi Tourist Info Seite), beliebtes Reiseziel im Norden, heute problemlos erreichen kann.
Der Caprivi fällt in die tropische Klimazone und verzeichnet während der Regenzeit (Dezember bis März) hohe Niederschläge. Bei zugleich hohen Temperaturen herrscht dann oft eine schwülheisse Witterung. Malaria Prophylaxe wird für den Caprivi dringend empfohlen.
Versorgungszentrum im Caprivi ist Katima Mulilo. Der kleine Ort liegt direkt am mächtigen Zambesi River und bietet reizvolle Lodges direkt am Fluss. Ferner gibt es einen Flugplatz, ein Hospital, mehrere Tankstellen, Lebensmittelläden sowie reizvolle Strassenmärkte mit kunsthandwerklichen Artikeln.