Rund 13 Kilometer nordöstllich von Keetmanshoop liegt der spektakuläre, viel fotografierte und mittlerweile zum National Monument deklarierte Köcherbaum Wald auf der Farm Gariganus.
Der Köcherbaum - oder "Kokerboom" in Afrikaans - ist besonders im heissen und trockenen Süden Namibias heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich an die extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser speichern. Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis zu 300 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da sich Stamm und Äste leicht aushöhlen lassen, wurden sie von den einst hier lebenden Buschmännern als Köcher für ihre Pfeile benutzt.
Reisehinweise für die Region Keetmanshoop finden Sie auf der Tourist Information Seite.
Oben links: Alter Brunnen vor dem Keetmanshoop Muesum. Oben rechts: Beliebtes Fotoobjekt ist der Köcherbaum Wald auf Gariganus im Abendlicht. Links: Köcherbäume sind vielerorts im Süden Namibias zu finden. Auf Gariganus sind sie besonders zahlreich.
Keetmanshoop
Namibia
Keetmanshoop ist Verkehrsknotenpunkt und Versorgungszentrum für den gesamten Süden Namibias. Die Stadt wurde 1866 als Missionsstation gegründet und nach dem deutschen Kaufmann Johann Keetman benannt, der die Mission finanziell unterstützte. Die alte Kirche in Keetmanshoop beherbergt heute ein Museum, wo die Geschichte der Stadt illustriert ist. Der kleine Ort zählt heute kaum mehr als 15.000 Einwohner und eignet sich gut als Zwischenstation, da es einige konfortable Hotels und einen Campingplatz gibt.