Auch in den trockenen Wintermonaten (Juli bis September) ist das Wüstenland Namibia gut zu bereisen. Die Temperaturen am Tage sinken selten unter 20 Grad. Im Binnenhochland und in der Namib Wüste kann es allerdings zu Nachtfrösten kommen.
In den Sommermonaten wird es heiss. Namibier reisen dann gern an die kühlen Küstenorte, besonders nach Swakopmund. Hier muss zwar mit häufigem Seenebel gerechnet werden, er löst sich aber meist um die Mittagszeit auf. Auch Windhoek ist im Sommer einigermassen gut zu ertragen, bedingt durch seine Höhenlage (1650 m). Die Namib sollte man dagegen im Sommer vermeiden, denn die Temperaturen klettern nicht selten über die 40 Grad Marke. Auch auf den tropisch-feuchten Nordosten des Landes sollte man im Sommer besser verzichten.
Oben: Dramatischer Himmel nach einem Gewitter in Zentral Namibia (Rehoboth). Links: Die trockenen "Riviere" können nach Regengüssen kurzzeitg zu reissenden Strömen werden.
Klima in Namibia
Mit seinen durchschnittlich 300 Sonnentagen jährlich ist Namibia ein ausgesprochen sonniges Land. Mit Niederschlägen in Form von heftigen Gewittergüssen ist ausschliesslich in den Sommermonaten (November bis Februar) zu rechnen. Die trockenen Flussläufe, in Namibia "Riviere" genannt, können sich dann für kurze Zeit in reissende Ströme verwandeln. Das ausgedörrte Land beginnt binnen weniger Tage zu ergrünen.
Wenngleich man Namibia ganzjährig bereisen kann, liegt die beste Reisezeit zwischen April und Juni. Die Temperaturen liegen tagsüber um die 25 Grad, der Himmel ist stets strahlend blau. Nachts kühlt es angenehm ab, so dass man gut schlafen kann.