Lüderitz
Namibia
Lüderitz ist stets ein etwas verschlafener und beinahe skurriler Ort geblieben, der aber gerade daher seinen Reiz bezieht. Die Gründer-Stadt Namibias - sie zählt heute ca 10.000 Einwohner - am Rande der Namib Wüste wurde auf den nackten Granitfelsen gebaut und ist den häufig wehenden stürmischen Atlantikwinden mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert. Auch der häufige Seenebel und die Sandstürme tragen zum rauhen Klima in Lüderitz bei.
Für den Besucher offenbart sich das nostalgische Lüderitz als eine sehr farbenprächtige Stadt, bedingt durch die zahlreichen aus der deutschen Kolonialzeit stammenden, liebevoll gepflegten Bauten im Jugendstil und wilhelminischen Baustil. Überragt wird die Stadt von der evangelisch-lutherischen Felsenkirche aus dem Jahre 1911.

Die Menschen leben hauptsächlich von der Fischerei. Der kalte Benguela Meeresstrom führt grosse Mengen Plankton mit sich und sorgt darum für einen grossen Fischreichtum in den Küstengewässern. Da das Meer sehr sauber ist, können auch Austern gezüchtet werden.Besonders lukrativ war bislang der Langustenfang. In den letzten Jahren wurden die Gewässer jedoch stark überfischt, so dass man die Fangquoten reduzieren musste.
Links o.: Wohnhaus im Kolonialstil in Lüderitz.
Darunter: Die Felsenkirche. Rechts o.: Das pittoreske Lüderitz. Darunter: Lüderitz Halbinsel. Links: Langusten.
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