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Südafrika verlangt bei der Einreise keinerlei Impfnachweise. Ausnahme: Personen, die aus Südamerika oder einem Gelbfiebergebiet innerhalb von Afrika nach Südafrika einreisen, müssen einen internationalen Impfausweiss vorlegen, wo eine Gelbfieberimpfung bescheinigt wird.
Generell ist es sinnvoll, gegen Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A, Masern geimpft zu sein.
Generell gilt: Südafrika ist frei von Malaria, mit Ausnahme weniger Gebiete im subtropisch / tropischen Teil des Landes. Diese Gebiete sind derzeit: der Kruger National Park, der nordöstliche Teil von KwaZulu-Natal (Umfolozi, Hluhluwe, St. Lucia, Kosi Bay, Pongola) sowie der Nordosten Namibias (Kavangoland, Kaudom, Caprivi). Für diese Gebiete wird Malaria Prophylaxe empfohlen. Das Risiko einer Infektion wird mit 1:25.000 geschätzt. Die meisten Krankheitsfälle treten in den feuchten Monaten auf, also zwischen Dezember und April. Als Malaria Mittel wird Lariam empfohlen (oder Nivaquine, Plasmoquine). Befragen Sie Ihren Arzt.
Schützen Sie sich in den Malaria Gebieten vor Bissen durch Mücken-Schutzmitel (Tabard). Tragen Sie vor allem in den Abendstunden Socken, Schuhe und Hemden mit langen Ärmeln, und benutzen Sie ein Mosquito Netz in der Nacht.
In manchen Binnengewässern im nördlichen Teil des Eastern Cape, in KwaZulu-Natal (ausser Drakensberge) sowie in den nördlichen Provinzen Südafrikas herrscht Billharziose-Gefahr (Schistosomiasis). Die torpedo-förmigen Saugwürmer bohren sich beim Baden innerhalb weniger Minuten durch die menschliche Haut und können zu Schäden der Leber und anderer Organe führen. Man sollte darum in den gefährdeten Gebieten nicht in Flüssen und Seen schwimmen.
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Gesundheit in Südafrika
Die medizinische Versorgung in Südafrika kann im allgemeinen als gut bis hervorragend bezeichnet werden. Um eine Behandlung von europäischem Standard zu erhalten, sollte man jedoch eine der zahlreichen Privatkliniken aufsuchen, die alle bestens ausgerüstet sind - sowohl personell als auch was Hygiene und Medizintechnik anbelangt. Hier findet man stets auch qualifizierte Fachärzte einschliesslich erfahrener Schönheitschirurgen. Die staatlichen Krankenhäuser sind dagegen meist deutlich schlechter ausgerüstet.
Die Behandlungskosten in den privaten Medical Centres und Privatkliniken liegen deutllich unter den in Deutschland üblichen Tarifen. Auch Medikamente sind im allgemeinen sehr viel preiswerter.
Im Jahr 2005 waren nach offiziellen Angaben 29,5% der schwangeren südafrikanischen Frauen, die zur Entbindung eine Klinik aufsuchten, mit dem HI-Virus infiziert, der höchste Wert bislang. Besonders hoch ist die HIV-Verbreitung in der Provinz KwaZulu-Natal, wo der Prozentsatz bei 40% lag. Auch in anderen Ländern im südlichen Afrika - Namibia, Botswana, Lesotho - wurden ähnliche Zahlen ermittelt. In Zimbabwe ist die Verbreitung des Virus leicht rückläufig. Spitzenreiter ist Swaziland, wo die Verbreitung bei 43% liegt.
Überwiegend betroffen ist die schwarze Bevölkerung in den Townships. Die Ursachen liegen in schlechter Prävention, frühem Durchschnittsalter beim ersten Geschlechtsverkehr, traditionell schwacher Stellung der Frau. Auch sexuelle Gewalt spielt eine grosse Rolle. Viele junge Frauen werden gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr gedrängt.
Die Aids Foundation of South Africa, die Südafrikanische Aidsstiftung, prognostiziert, dass während der nächsten Jahre jährlich etwa eine halbe Million Südafrikaner an Aids sterben werden, mit steigender Tendenz.
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