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Sicherheit in SüdafrikaÜber die Kriminalität in Südafrika wird in der europäischen Presse viel und gern berichtet. Üblicherweise wird dabei Schwarzmalerei betrieben, und Südafrika als ein Land dargestellt, in dem es von Verbrechern nur so wimmelt und die Polizei sich im Nichtstun übt. Südafrikaner - zumindest diejenigen, die den Tourismus im Lande fördern möchten - tendieren auf der anderen Seite dazu, ein allzu rosiges Bild von der Sicherheit in Südafrika zu zeichnen und die Kriminalität herunterzuspielen.Fest steht, dass in Südafrika nach wie vor ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung in grosser Armut lebt, auf engstem Raum in den Wellblechhütten der Elendsquartiere und ohne ein nennenswertes Einkommen. Diese "Townships" oder "Squatter Camps" - ein Erbe aus der Apartheid Zeit - liegen rings um die Städte und sind eine Brutstädte für Kriminalität und Gewalt, zumal hier auch viele illegale Einwanderer aus anderen Ländern Afrikas leben. Der ganz überwiegende Teil aller Delikte findet innerhalb dieser Elendsquartiere statt, so zum Beispiel die zahlreichen Vergewaltigungen oder Mord- und Totschlagsdelikte, die die entsprechenden Anzahlen in Deutschland um ein Mehrfaches übertreffen. Auf Grund der schwierigen Zugangsbedingungen ist die Polizei oft machtlos, und so ist auch die Aufklärungsquote für Gewalttaten geringer als die in Deutschland. Der Tourist ist - sofern er die Townships meidet - von der hohen Kriminalität in Südafrika deshalb im allgemeinen kaum betroffen, zumindest ist das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden, nicht grösser als in anderen Grosstädten dieser Welt. Die Kriminalitätsrate ist in den letzten Jahren in Südafrika stetig zurückgegangen, wenn auch nur um wenige Prozentpunkte pro Jahr. Dies ist zwar noch kein Grund zum Aufatmen, jedoch ein Zeichen, dass das Land auf dem richtigen Weg ist. Der Staat hat erhebliche Investitionen in seine Polizeikräfte getätigt, sowohl was die Zahl der Beamten betrifft als auch in Bezug auf Ausrüstung, Motivation und Ausbildung. In den Innenstädten wurden zudem Überwachungskameras installiert, wodurch Einbruchs- und Diebstahl-Delikte drastisch zurückgegangen sind. In den Wohnvierteln wurde die "Neighborhood Watch" eingeführt, unbewaffnete Bürgerwehren, die nachts - teilweise auch tagsüber - Patrollien fahren und über Funk mit der örtlichen Polizeistelle in Verbindung stehen. |
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1. Meiden Sie Townships 2. Meiden Sie am Abend Spaziergänge durch dunkle Parks, dunkle Innenstadtbereiche und Strände. 3. Nehmen Sie grundsätzlich keine Anhalter mit. 4. Halten Sie Ih |
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