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Sport in SüdafrikaSport hat in Südafrika einen hohen Stellenwert. Grundsätzlich gibt es ein breites Angebot an Sportarten, vergleichbar mit den Sportarten in Europa, wenngleich Wintersportarten gänzlich fehlen. Wie in vielen ehemaligen britischen Kolonien sind Rugby und Cricket die - mit Abstand - wichtigsten Sportarten, zumindest gilt dies für die weisse Bevölkerung. Beide Sportarten werden an den Schulen intensiv unterrichtet und praktiziert, Rugby allerdings nicht in der Unterstufe wegen der zu grossen Verletzungsgefahr. Am Wochenende schaut man sich nicht - wie in Deutschland - die Fussball Ergebnisse an, sondern berauscht sich an den Rugby- und Cricket-Spielen, die im Fernsehen übertragen werden. Stolz ist man auf die "Springboks", Südafrikas Rugby-Nationalmannschaft, die 1995 die Rugby-Union-Weltmeisterschaft gewann und 1998 und 2004 die Tri-Nations-Turniere gegen Australien und Neuseeland.Soccer ( Fussball )Der Fussball wird von den weissen Südafrikanern nur zögernd angenommen, wenngleich sich dies seit der letzten Fussball-Weitermeisterschaft etwas geändert hat. An vielen Schulen gibt es mittlerweile zumindest AGs, in denen Fussball gespielt wird. In der schwarzen Bevölkerung ist der Fussball jedoch schon seit vielen Jahren die bei weitem populärste Sportart, und es gibt kaum ein schwarzes Kind, das nicht in der Freizeit Fussball spielt und kaum eine Schwarzen-Siedlung, die keinen Fussballklub oder keinen Fussballplatz hat. |
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| Die südafrikanische Fussball-Nationalmannschaft "Bafana Bafana" (bedeutet "The Boys" in Zulu), ist der Stolz der Nation. Sie wird derzeit von dem brasilianischen Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira gecoacht. Die noch junge Mannschaft wurde 1992 gegründet, und viele der Nationalspieler spielen heute in europäischen Klubs. Seit dem Ende der Apartheid und der Wiederaufnahme in die FIFA konnten sich die Südafrikaner zweimal für die Endrunde um die Fussball-Weltmeisterschaft qualifizieren (1998 und 2002), leider nicht bei der letzten WM in Deutschland. 1996 gewann Bafana Bafana die Afrika-Meisterschaft. Auch die Nachwuchs-Mannschaft Amaglug-glug - sie umfasst die unter 23-jährigen Spieler - ist mittlerweile international erfolgreich und steht im Aufwind. Sie wird von Südafrikas Petrochemie-Riesen SASOL gesponsert, daher der lustige Name. FIFA2010 Fussball Weltmeisterschaft Südafrika erhielt als erste afrikanische Nation den Zuschlag für die Ausrichtung der WM 2010, und das Land schaut mit grosser Erwartung auf dieses Ereignis. Die Spiele werden in 9 Städten stattfinden: Soccer City (Johannesburg); Greenpoint Stadium (Kapstadt); King Senzangakhona Stadium (Durban); Free State Stadium (Bloemfontein); Mbombela Stadium (Nelspruit); Peter Mokaba Stadium (Polokwane); Nelson Mandela Stadium (Port Elizabeth); Loftus Versfeld (Pretoria) und Royal Bafokeng Stadium (Rustenburg). Sämtliche Stadien werden aufwendig ausgebaut, 4 Stadien müssen komplett neu gebaut werden. Südafrika hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, die Besucherzahlen der letzten WM zu übertreffen. Foto oben: In allen Townships Südafrikas wird am Sonntag Fussball gespielt, und jeder junge Mann träumt davon, bald ein grosser Star bei Bafana Bafana zu sein. Foto links: Die "Vuvuzela" ist das Markenzeichen südafrikanischen Fussballs und wichtigstes Werkzeug seiner Fans. Die Trompete aus Plastik ist durchdringend laut und klingt ein wenig wie das Trompeten eines Elefanten. Das Wort stammt aus der Zulu Sprache. Die Vuvuzela war das Kriegshorn, mit dem zum Angriff geblasen wurde. |
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