Soweto
Das berühmt berüchtigte ehemailige Township von Soweto - rund 15 Kilometer vom Zentrum Johannesburgs entfernt - umfasst heute ein Gebiet von fast 100 qkm, auf denen schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen leben. Ursprünglich entstanden als zeitlich begrenzte Wohnquartiere für die Minenarbeiter, wurde Soweto durch den "Urban Areas Act" von 1923 zum Ghetto der schwarzen Bevölkerung von Johannesburg. Obwohl ein staatliches Wohnungsbauprogramm hier hunderttausende von einfachen 2-Zimmer-Häusern schuf, dehnten sich die illegalen Squatterquartiere immer weiter aus.
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Soweto ist heute jedoch keineswegs mehr ein mit Wellblechhütten vollgepferchtes Elendsareal. Der Stadtteil wurde nach der Wende in Südafrika vollständig saniert, und Soweto ist heute ein lebendiger, florierender Stadtbezirk. Es gibt moderne Schulen, Krankenhäuser und Shopping Zentren. Sogar "Villenviertel" findet man in Soweto, so das bekannte "Beverley Hills", wo viele wohlhabende Schwarze wohnen. Hier findet man auch das einstige Haus von Nelson Mandela, heute ein vielbesuchtes Museum.
Ein Besuch Sowetos ist zwar längst nicht so gefährlich, wie oft angenommen wird. Dennoch sollte man das Township besser nicht auf eigene Faust besuchen, sondern sich einer geführten Tour anschließen.
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