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Nashörner

Nashörner sind in ganz Afrika vom Aussterben bedroht, und selbst in den Nationalparks ist es nicht leicht, die Tiere zu schützen. Wilderern gelingt es weiterhin, Nashörner zu töten, und die Hörner zu hohen Preisen auf dem schwarzen Markt zu verkaufen. Das pulverisierte Horn ist besonders bei japanischen Männern als Potenzmittel begehrt.

Man unterscheidet zwei Nashorn Arten, das Breitmaul- und das Spitzmaulnashorn (White Rhino und Black Rhino). Die seltsam anmutende Namensgebung im Englischen hat nichts mit der Farbe des Hautpanzers zu tun, sondern ist wahrcheinlich auf einen sprachlichen Irrtum zurückzuführen. Statt "white", also weiss, sollte es beim Breitmaulnashorn eigentlich "wide" heissen und somit auf die breitere Nashornschnauze hinweisen.

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Nashörner sind Vegetarier und fressen hauptsächlich Laub und Zweige. Die Tiere werden bis zu drei Tonnen schwer und bis zu 40 Jahre alt. Nashörner besitzen ein nur schwaches Sehvermögen, dafür aber einen feinen Geruchssinn und ein scharfes Gehör. Sie haben - ausser dem Menschen - keine Feinde.

Wildparks: Nashörner gibt es im Kruger Park, im Augrabies Falls Park, im Addo Elephant Park, im Pretorius Game Reserve und in Etoscha. Die mit Abstand grösste Population hat das Umfolozi Game Reserve in Natal, wo man sich erfolgreich auf die Vermehrung von Nashörnern spezialisiert hat.

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