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Das Klima im Namaqualand und Nordwesten von Südafrika

In der wüstenhaften bzw. halbwüstenhaften Küstenregion im Nordwesten Südafrikas und im angrenzenden Namaqualand liegen die jährlichen Niederschlagsmengen unter 250 mm, teilweise sogar unter 100 mm. Ursache ist der aus der Antarktis kommende Benguela-Meeresstrom im Atlantik. Die Luft über dem kalten Wasser kann nur geringe Mengen an Feuchtigkeit aufnehmen. Nur selten können sich darum Regenwolken bilden. Mit gelegentlichen Güssen ist nur in den Wintermonaten zu rechnen, wenn Gewitterfronten, die über Botswana und Nord-Namibia entstehen, sich bis hierher ausdehnen können.

Meist aber ist es trocken und heiß im Nordwesten Südafrikas. An der Küste kommt es häufig zur Bildung von Seenebel, der sich um die Mittagszeit auflöst. Im Sommer sind die Temperaturen im unmittelbaren Küstenbereich stets gut zu ertragen. Bewegt man sich jedoch landeinwärts, so wird es rasch drastisch wärmer. Besonders heiß ist es am Unterlauf des Oranje (Orange River), wo die 40 Grad Marke oft überschritten wird. Im Winter liegen die Temperaturen tagsüber zwischen 25 und 30 Grad Celsius. Nachts allerdings kühlt es dann sehr stark ab. Nachtfröste sind nicht selten.

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Die schönste Jahreszeit - und damit auch die beste Reisezeit - in dieser ariden Region ist die Frühlingszeit, wenn nach der kurzen winterlichen Regenzeit die zahlreichen Wildblumenarten das Land in ein prachtvolles Farbenmeer hüllen. Der Höhepunkt der Wildblumensaison liegt vor allem im September, sofern es zuvor ausreichende Niederschläge gegeben hat, was nicht in allen Jahren der Fall ist.

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